Im August 2021 wurde ein Teil der Barbarossastraße in Berlin Schöneberg komplett autofrei. Konkret bedeutet das, dass es in diesem Zeitraum keinen motorisierten Verkehr im Bereich zwischen der Goltzstraße und der Kyffhäuser Straße gab und die Straße somit zum Zufußgehen, Radfahren, Spielen und zum Aufenthalt genutzt werden konnte. Das DLR Institut für Verkehrsforschung hat die Sommerstraße Barbarossa wissenschaftlich begleitet und vor sowie nach dem Projekt in Kooperation mit dem Projekt Kiezerfahren eine Haushaltsbefragung durchgeführt. Insgesamt wurden 1700 Haushalte in den angrenzenden Wohnblöcken gebeten, schriftlich oder online an den Befragungen teilzunehmen. Insgesamt haben 193 Personen an der Befragung teilgenommen (eine Rücklaufquote von 11 %).
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Mit dem 9-Euro-Monatsticket für Busse und Bahnen will die Regierung Bürger:innen entlasten. Kostenloser ÖPNV wäre allerdings einfacher umzusetzen und finanzierbar.
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Ein Kommentar aus Sicht der Nachhaltigkeitsforschung zum Streit um den Ausbau der Berliner Autobahn A100 von Sophia Becker im "Studio 9 Interview" bei Deutschlandfunk Kultur
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Sollte der ÖPNV kostenlos sein? Die Erfahrung zeigt: Nur weil der Bus nichts kostet, lassen noch lange nicht alle Menschen ihr Auto stehen.
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Autofahrer ärgern sich seit Wochen über hohe Spritpreise. Die Bundesregierung will gegensteuern. Aber auch den "guten alten" ÖPNV durch Preisanreize attraktiver machen. Reicht das, um Deutschland mobil zu halten?
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"Die ohnehin schon steigenden Spritpreise in Deutschland haben seit Beginn des Krieges in der Ukraine schnell ungeahnte Höhen erklommen. Viele klagen über die Auswirkungen, andere sehen Chancen für die Mobilitätswende. (...)"
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Der Angriff auf die Ukraine macht schnelle Energieeinsparungen notwendig. Sophia Becker und Ortwin Renn vom IASS richten in ihrem Standpunkt den Blick auf den Energiekonsum. Mit den richtigen Anreizen lasse sich der Verbrauch senken, ohne dass dabei problematische soziale Belastungen entstünden.
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Der im 2050-Szenario errechnete Anteil von 10 % motorisiertem Individualverkehr (MIV) (inkl. Carsharing und anderen Formen des Autoteilens) muss zu 100 % alternative Antriebe haben und wird auf kommunaler Ebene insbesondere durch die Subventionierung der Ladeinfrastruktur von Elektroautomobilität gefördert. Dieses Langfristszenario verdeutlicht, dass Elektromobilität neben anderen alternativen Antriebstechnologien als ein zentrales Element zur Erreichung eines dekarbonisierten und nachhaltigen Verkehrssystems angesehen wird. Wie sich die Bestrebungen hin zu einer 10 % MIV-Rate in Berlin aktuell räumlich verteilen, wird im vorliegenden Beitrag beleuchtet.
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Wie können urbane Räume so gestaltet werden, dass aktive Mobilität und Aufenthaltsqualität von Orten gestärkt werden? Für den Weltverbesserer-Podcast spricht Julia Jarass über ihre Erfahrungen & Erkenntnisse.
Kategorie Publikation
Laut den Vorgaben des Bundes-Klimaschutzgesetzes müssen die Emissionen des Verkehrssektors bis zum Jahr 2030 auf 95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr gesenkt werden, was einer Reduktion um 42 Prozent gegenüber 1990 entspricht. Dieses starke Minderungsziel der Emissionen kann nur durch infrastrukturelle Veränderungen und sowohl technische als auch soziale Innovationen erreicht werden.
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