Zum Vortrag auf der KONRAD21 gibt es hier die Folien als pdf-Datei und eine ausführliche Liste mit Literaturempfehlungen zu den Themen Transformation, Wandel, Verkehrswende, Pop-Up-Radwege und ihre Wirkungen, sowie psychische Ressourcen für Nachhaltigkeit.
Ein Jahr ist es her, da wurde der erste Pop-Up-Radweg in Berlin am Halleschen Ufer eingerichtet. Es folgten viele weitere - vor allem im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Luftqualitätsmessungen auf dem Kottbusser Damm zeigen, dass Radfahrende nun - unabhängig vom Pandemiegeschehen - weniger Luftverschmutzung in Form von Stickstoffdioxid (NO₂) ausgesetzt sind als vor der Einrichtung der Pop-Up-Radwege.
Insbesondere in Städten ist der öffentliche Raum eine knappe Ressource und unterschiedliche Nutzungen beanspruchen diesen Raum. In der inneren Stadt von Berlin verfügen weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Pkw und der Großteil der täglichen Wege (82 %) wird zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt (Quelle: SrV 2013). Daher stellt sich die Frage, wie der öffentliche Raum im Rahmen der Verkehrswende gestaltet werden kann, um möglichst vielen Menschen zugute zu kommen und aktive Mobilität zu fördern.
Ende Januar gestaltete Katharina Götting, Psychologin und Doktorandin im EXPERI-Team, eine interne Weiterbildung für alle EXPERI-Mitglieder. Inhaltlich beschäftigte sie sich mit Methoden und Tools für die Anwendung in Lehre und Workshops, insbesondere für Online-Formate. Die Frage, wie man solche Formate auch online interaktiv und spannend moderieren kann, stellt sich immer wieder.
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist seit einem Höchststand von 21.332 im Jahr 1970 im Vergleich zu heute signifikant zurückgegangen. 2019 waren es noch 3046, in 2020 sind es voraussichtlich erstmals weniger als 3000. Diese Zahl ist ein politischer und gesellschaftlicher Erfolg. Zurückzuführen ist diese Reduzierung der Verkehrstoten auf unterschiedliche Faktoren.
Wie Eckert einführend darstellte, brachten eigene Forschungserfahrungen mit „gescheiterten“ Interviews sie und ihre Freiburger Kollegin Diana Cichecki dazu, sich auf methodologischer und forschungspraktischer Ebene mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen.
Zum Vortrag auf der KONRAD21 gibt es hier die Folien als pdf-Datei und eine ausführliche Liste mit Literaturempfehlungen zu den Themen Transformation, Wandel, Verkehrswende, Pop-Up-Radwege und ihre Wirkungen, sowie psychische Ressourcen für Nachhaltigkeit.
Ein Jahr ist es her, da wurde der erste Pop-Up-Radweg in Berlin am Halleschen Ufer eingerichtet. Es folgten viele weitere - vor allem im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Luftqualitätsmessungen auf dem Kottbusser Damm zeigen, dass Radfahrende nun - unabhängig vom Pandemiegeschehen - weniger Luftverschmutzung in Form von Stickstoffdioxid (NO₂) ausgesetzt sind als vor der Einrichtung der Pop-Up-Radwege.
Insbesondere in Städten ist der öffentliche Raum eine knappe Ressource und unterschiedliche Nutzungen beanspruchen diesen Raum. In der inneren Stadt von Berlin verfügen weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Pkw und der Großteil der täglichen Wege (82 %) wird zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt (Quelle: SrV 2013). Daher stellt sich die Frage, wie der öffentliche Raum im Rahmen der Verkehrswende gestaltet werden kann, um möglichst vielen Menschen zugute zu kommen und aktive Mobilität zu fördern.
Ende Januar gestaltete Katharina Götting, Psychologin und Doktorandin im EXPERI-Team, eine interne Weiterbildung für alle EXPERI-Mitglieder. Inhaltlich beschäftigte sie sich mit Methoden und Tools für die Anwendung in Lehre und Workshops, insbesondere für Online-Formate. Die Frage, wie man solche Formate auch online interaktiv und spannend moderieren kann, stellt sich immer wieder.
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist seit einem Höchststand von 21.332 im Jahr 1970 im Vergleich zu heute signifikant zurückgegangen. 2019 waren es noch 3046, in 2020 sind es voraussichtlich erstmals weniger als 3000. Diese Zahl ist ein politischer und gesellschaftlicher Erfolg. Zurückzuführen ist diese Reduzierung der Verkehrstoten auf unterschiedliche Faktoren.
Wie Eckert einführend darstellte, brachten eigene Forschungserfahrungen mit „gescheiterten“ Interviews sie und ihre Freiburger Kollegin Diana Cichecki dazu, sich auf methodologischer und forschungspraktischer Ebene mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen.