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Was ist EXPERI?

EXPERI ist ein Projekt, das die Verkehrswende erforscht.

Der gemeinsame Fokus des interdisziplinären Teams liegt auf dem Berliner Mobilitätsgesetz als ein Beispiel für die Verkehrswende in Städten. Mit dem Mobilitätsgesetz soll der Verkehr in Berlin klimafreundlicher und menschengerechter werden. Insbesondere das Radfahren, das Zufußgehen und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel soll sich dadurch verbessern. Dieser Veränderungsprozess eröffnet viele Lernchancen und Möglichkeitsräume für die Nachhaltigkeitsforschung. Diese Chancen möchte das EXPERI-Forschungsteam nutzen, um gemeinsam mit Partner*innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft die Umsetzung der Verkehrswende zu unterstützen.

Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in Großstädten und der damit verbundenen Nachverdichtung von innerstädtischen Flächen existiert in vielen Stadtquartieren ein zunehmender Mangel an Grün- und Freiflächen und der öffentliche Raum wird zur knappen Ressource. Daher stellt sich die Frage, welche Flächen in der Stadt zu Aufenthaltsorten umgewandelt werden können, damit die soziale Funktion öffentlicher Räume gestärkt wird.
Seit 2019 sind Frauen und Mobilität vermehrt Thema unterschiedlicher Medienformate, Veranstaltungen und der Politik. Die Kernaussage der Debatten ist dabei immer wieder: „Frauen bewegen sich anders fort als Männer“. Aber was heißt das genau? Wie ist das unterschiedliche Mobilitätsverhalten zu erklären und was bedeutet das für die (Planung der) Mobilitätswende?
Zum Vortrag auf der KONRAD21 gibt es hier die Folien als pdf-Datei und eine ausführliche Liste mit Literaturempfehlungen zu den Themen Transformation, Wandel, Verkehrswende, Pop-Up-Radwege und ihre Wirkungen, sowie psychische Ressourcen für Nachhaltigkeit.
Ein Jahr ist es her, da wurde der erste Pop-Up-Radweg in Berlin am Halleschen Ufer eingerichtet. Es folgten viele weitere - vor allem im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Luftqualitätsmessungen auf dem Kottbusser Damm zeigen, dass Radfahrende nun - unabhängig vom Pandemiegeschehen - weniger Luftverschmutzung in Form von Stickstoffdioxid (NO₂) ausgesetzt sind als vor der Einrichtung der Pop-Up-Radwege.
Insbesondere in Städten ist der öffentliche Raum eine knappe Ressource und unterschiedliche Nutzungen beanspruchen diesen Raum. In der inneren Stadt von Berlin verfügen weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Pkw und der Großteil der täglichen Wege (82 %) wird zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt (Quelle: SrV 2013). Daher stellt sich die Frage, wie der öffentliche Raum im Rahmen der Verkehrswende gestaltet werden kann, um möglichst vielen Menschen zugute zu kommen und aktive Mobilität zu fördern.

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