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Was ist EXPERI?

EXPERI ist ein Projekt, das die Verkehrswende erforscht.

Der gemeinsame Fokus des interdisziplinären Teams liegt auf dem Berliner Mobilitätsgesetz als ein Beispiel für die Verkehrswende in Städten. Mit dem Mobilitätsgesetz soll der Verkehr in Berlin klimafreundlicher und menschengerechter werden. Insbesondere das Radfahren, das Zufußgehen und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel soll sich dadurch verbessern. Dieser Veränderungsprozess eröffnet viele Lernchancen und Möglichkeitsräume für die Nachhaltigkeitsforschung. Diese Chancen möchte das EXPERI-Forschungsteam nutzen, um gemeinsam mit Partner*innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft die Umsetzung der Verkehrswende zu unterstützen.

Der im 2050-Szenario errechnete Anteil von 10 % motorisiertem Individualverkehr (MIV) (inkl. Carsharing und anderen Formen des Autoteilens) muss zu 100 % alternative Antriebe haben und wird auf kommunaler Ebene insbesondere durch die Subventionierung der Ladeinfrastruktur von Elektroautomobilität gefördert. Dieses Langfristszenario verdeutlicht, dass Elektromobilität neben anderen alternativen Antriebstechnologien als ein zentrales Element zur Erreichung eines dekarbonisierten und nachhaltigen Verkehrssystems angesehen wird. Wie sich die Bestrebungen hin zu einer 10 % MIV-Rate in Berlin aktuell räumlich verteilen, wird im vorliegenden Beitrag beleuchtet.
Der Blogbeitrag untersucht, ob es in Berlin einen Zusammenhang zwischen Pkw-Besitz und sozio-ökonomischer Lage der Einwohner*innen gibt. Dafür wird auf der Ebene von 436 lebensweltlich orientierten Räumen (LOR) die Pkw-Besitzquote (Autos je 100 Einwohner*innen (EW)) mit dem sozio-ökonomischen Status verglichen.
Jüngere Kinder bis 9 Jahren verunglücken am häufigsten als Mitfahrer:innen in Pkws; Kinder im Alter von 10 – 14 verunglücken am häufigsten auf dem Fahrrad, 2019 wurden jedoch die meisten Kinder als Fußgänger:innen getötet. Nicht überraschend ist, dass für Kinder insbesondere der Schulweg gefährlich ist.
Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in Großstädten und der damit verbundenen Nachverdichtung von innerstädtischen Flächen existiert in vielen Stadtquartieren ein zunehmender Mangel an Grün- und Freiflächen und der öffentliche Raum wird zur knappen Ressource. Daher stellt sich die Frage, welche Flächen in der Stadt zu Aufenthaltsorten umgewandelt werden können, damit die soziale Funktion öffentlicher Räume gestärkt wird.
Seit 2019 sind Frauen und Mobilität vermehrt Thema unterschiedlicher Medienformate, Veranstaltungen und der Politik. Die Kernaussage der Debatten ist dabei immer wieder: „Frauen bewegen sich anders fort als Männer“. Aber was heißt das genau? Wie ist das unterschiedliche Mobilitätsverhalten zu erklären und was bedeutet das für die (Planung der) Mobilitätswende?
Zum Vortrag auf der KONRAD21 gibt es hier die Folien als pdf-Datei und eine ausführliche Liste mit Literaturempfehlungen zu den Themen Transformation, Wandel, Verkehrswende, Pop-Up-Radwege und ihre Wirkungen, sowie psychische Ressourcen für Nachhaltigkeit.
Ein Jahr ist es her, da wurde der erste Pop-Up-Radweg in Berlin am Halleschen Ufer eingerichtet. Es folgten viele weitere - vor allem im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Luftqualitätsmessungen auf dem Kottbusser Damm zeigen, dass Radfahrende nun - unabhängig vom Pandemiegeschehen - weniger Luftverschmutzung in Form von Stickstoffdioxid (NO₂) ausgesetzt sind als vor der Einrichtung der Pop-Up-Radwege.
Insbesondere in Städten ist der öffentliche Raum eine knappe Ressource und unterschiedliche Nutzungen beanspruchen diesen Raum. In der inneren Stadt von Berlin verfügen weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Pkw und der Großteil der täglichen Wege (82 %) wird zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt (Quelle: SrV 2013). Daher stellt sich die Frage, wie der öffentliche Raum im Rahmen der Verkehrswende gestaltet werden kann, um möglichst vielen Menschen zugute zu kommen und aktive Mobilität zu fördern.
Ende Januar gestaltete Katharina Götting, Psychologin und Doktorandin im EXPERI-Team, eine interne Weiterbildung für alle EXPERI-Mitglieder. Inhaltlich beschäftigte sie sich mit Methoden und Tools für die Anwendung in Lehre und Workshops, insbesondere für Online-Formate. Die Frage, wie man solche Formate auch online interaktiv und spannend moderieren kann, stellt sich immer wieder.

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